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Aktuelles:  Geschäftsführung und der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke (SPD) diskutierten in Dörpener Caritas-Werkstätten  - Vielfältige Zukunftsaussichten für Heilerziehungspfleger vom St. Lukas Heim - SPORTIVATIONSTAG 2016 - Elternvertreter vom St. Lukas-Heim mit Aktionsstand auf Papenburger Wochenmarkt - Heilpädagogischer Kindergarten Sterntaler und Tagesstätte Speelhus in Börger feiern Jubliäen
Aktuelles
Geschäftsführung und der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke (SPD) diskutierten in Dörpener Caritas-Werkstätten 30.06.2016

Entwurf vom Bundesteilhabegesetz grundsätzlich gut - aber Caritas-Werkstätten sehen noch viele  Fragezeichen

Dörpen. Das neue Bundesteilhabegesetz geht in die richtige Richtung, darf aber nicht dazu führen, dass die Bürokratie weiter zunimmt. Verlierer wären Menschen mit Behinderungen. Das wurde bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Markus Paschke (SPD) in der Caritaswerkstatt nördliches Emsland in Dörpen deutlich.

Aktuell liegt ein Referentenentwurf vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor. Hintergrund für den politischen Vorstoß ist die UN-Behindertenrechtskonvention und der Koalitionsvertrag zwischen der CDU und SPD. Darin wurden als Kernziele mehr Selbstbestimmung und umfangreichere Teilhabe vereinbart. "Teilhabe statt Fürsorge - das wollen wir mit dem Gesetz für Menschen mit Behinderungen erreichen", sagte Paschke. Der Gesetzentwurf sei ein großer Schritt in diese Richtung.

Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker begrüßt grundsätzlich den Vorstoß, die Inklusion zu intensivieren. „Das wird bei uns bereits vielfach durch Außenarbeitsplätze, den Berufsbildungsbereich, aber auch durch das Projekt "Leben wie jeder andere" praktiziert“, sagte er. Beim Bundesteilhabegesetz müsse man jedoch sehr genau hinschauen. Denn unterm Strich müsse es deutliche Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen geben. "Genau das ist das Ziel", sagte Paschke. Der Gesetzentwurf bringe erhebliche Verbesserungen beispielsweise bei der Anrechnung von Einkünften und Vermögen und erleichtere Menschen mit Behinderung den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt.  Auch mit dem Herauslösen der Eingliederungshilfe aus dem System der Sozialhilfe komme man den Wünschen vieler Menschen mit Behinderung entgegen.

Der Referentenentwurf sei derzeit allerdings noch mit vielen Fragezeichen behaftet, meinte Mäsker. Das Juristendeutsch klingt nach seinen Worten im Ergebnis oft härter, als das, was von der Politik als Ziel formuliert wurde. Als Beispiel wurde die künftige Definition des leistungsberechtigten Personenkreises genannt. Jeder Einzelfall werde nach dem neuen Gesetzentwurf erneut geprüft. Für eine optimale Förderung müssen fünf Einschränkungen in unterschiedlichen Lebensbereichen vorliegen. Sind es zu wenig, fallen Menschen mit Behinderungen aus der Förderung. Sind es zu viele, könne sogar ein Übergang mit Leistungen aus der Pflegeversicherung drohen, bei der nicht die Rehabilitation den Förderschwerpunkt bilde.

Ähnlich könnte sich die Situation im stationären Bereich darstellen. Dort soll künftig anhand eines Punktesystems (Item) der Pflege- und Förderbedarf für Fachleistungen ermittelt werden. Jede einzelne Maßnahme müsse beantragt werden. Für die reinen existenzsichernden Maßnahmen, beispielsweise die Wohn- und Nebenkosten wären die Kommunen zuständig. Allerdings müssen auch hier in jedem Einzelfall neue Anträge gestellt werden. Außerdem sollen die Kostenerstattungen nicht mehr wie bisher an die Leistungserbringer, sondern direkt an die Klienten ausgezahlt werden. „Das ist unpraktikabel und würde ein stringentes Inkasso voraussetzen, wie es wohl keiner will“, sagt Mäsker. Damit habe man bereits in der Vergangenheit mit anderen Leistungen sehr schlechte Erfahrungen gemacht.  Denn nicht selten werden die Mittel durch Klienten anderweitig verwendet. Nach Mäsker Einschätzung laufen Einrichtungen Gefahr, auf den Kosten sitzenzubleiben. Genau hinschauen müsse man auch beim „Budget für Arbeit“, das im Zuge des neuen Gesetzes eingeführt werden soll. „Wir haben eine Schutzfunktion gegenüber unseren Beschäftigten“, sagte Werkstattleiter Hubert Vinke. So müsse auch in Zukunft sichergestellt werden, dass es eine Werkstattverordnung mit Mindeststandards, eine Sozialversicherungspflicht und einen weiterhin hohen Qualitätsstandard gebe. „Wir müssen unsere Menschen mit Behinderungen schützen, dass sie nicht in einem gewinnorientierten Betreiber landen, der eine Halle anmietet und ohne die hohen Standards arbeitet, wie sie bei uns verbindlich sind“, so Vinke.

Paschke machte abschließend deutlich, dass der Besuch vor allem den Hintergrund habe, sich über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Die Informationen aus Dörpen nimmt er mit nach Berlin, wo das Gesetz jetzt in die parlamentarischen Beratungen geht. "Oberstes Ziel ist es, dass mehr Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben führen können und damit an der Gesellschaft teilhaben. Das wird auch im weiteren Gesetzgebungsverfahren im Mittelpunkt stehen", sagte Paschke.

 

Foto: Der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke (Bildmitte) besuchte die Caritas-Werkstätten nördliches Emsland in Dörpen, um sich im Gespräch mit Werkstattleiter Hubert Vinke (zweiter von links) und Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker ein Bild über die möglichen Auswirkungen des Bundesteilhabegesetztes zu machen. Foto: Caritaswerkstätten/Jürgen Eden



Vielfältige Zukunftsaussichten für Heilerziehungspfleger vom St. Lukas Heim 30.06.2016

Papenburg. Als in der vergangenen Woche 28 Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege vor den Altar der St. Josef Gemeinde im Vosseberg traten, lagen drei Jahre intensiven Lernens hinter ihnen. Unter dem Titel „Hakuna Matata“ feierten sie den Abschluss der intensiven Zeit in dem Teilbereich vom St. Lukas Heim.

Schülerinnen und Schüler aus dem ersten Ausbildungsjahrgang hatten den sehr lebendigen Festgottesdienst vorbereitet. Eine gute Tradition ist es, dass auch viele Menschen mit Behinderungen an den Abschlussfeiern teilnahmen. Denn während der Ausbildung haben sie bereits die angehenden Fachkräfte aus der staatlich anerkannten Fachschule kennenlernen können. Der Titel des Festgottesdienstes „Hakuna Matata“ bedeutet, dass es keine Probleme gebe oder umgangssprachlich alles in bester Ordnung sei. Diese Aussage konnten die Absolventen gleich mehrfach für sich in Anspruch nehmen: Alle hatten das schriftliche Examen bestanden und auch die acht Kandidaten der mündlichen Prüfung konnten den Prüfungsausschuss überzeugen. Entsprechend erleichtert waren nicht nur die Absolventen, sondern auch ihre Angehörigen, die ebenfalls das Gotteshaus füllten. Der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim Heinz-Bernhard Mäsker machte am Rande der Festveranstaltung  deutlich, dass die Jobaussichten bei guter, tariflicher Bezahlung nach wie vor gut bis sehr gut seien. „Trotz der guten Bezahlung ist die Berufswahl jedoch eine Berufung“, so Mäsker weiter, der allen Absolventen Respekt für ihre bisherigen Leistungen zollte. Schulleiter Volker Weihrauch wies indes auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Fachkräfte hin. Denn nicht nur im St. Lukas-Heim, sondern auch in vielen anderen Häusern und Einrichtungen werden gut ausgebildete Mitarbeiter händeringend gesucht. Als künftige Betätigungsfelder kommen Pflegeberufe in ambulanten und stationären Einrichtungen in Betracht. Aber auch im intensivmedizinischen Bereich sowie in Kindertagesstätten werden Stellen mit Heilerziehungspflegern und damit mit anerkannten Pflegefachkräften besetzt. Einige Absolventen  fassen nach seinen Worten nach den Sommerferien ein Studium ins Auge. Veränderungsprozesse sorgen nach seinen Worten dafür, dass der Beruf abwechslungsreich und interessant bleibe. So gebe es immer wieder neue Entwicklungen und Erkenntnisse in der Medizin und der Pflege, neue Lehrmeinungen und ein verändertes berufliches Selbstverständnis in der Behindertenarbeit. „Als ich vor 29 hier anfing, gab es nur Wohnheime, eine Werkstatt und einen Kindergarten. Somit war das Verständnis von Behindertenarbeit auch ein anderes. Der Mensch mit Behinderung ist heute  ein gleich berechtigter Partner“, so Weihrauch. Vor dem Hintergrund der Inklusion rücken zudem Inhalte der Sozialraumorientierung, Teilhabe, Empowerment und Persönliches Budget stärker in den Vordergrund. Neue Schülerinnen und Schüler stehen bereits in den Startlöchern. Denn die Ausbildung beginnt jeweils am 1. August. Bereits jetzt werden Bewerbungen für das Schuljahr 2017/2018 abgenommen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2016. Weitere Infos und Kontakt: Volker Weihrauch, Telefon 04961/925270, E-Mail: v.weihrauch@st-lukas-heim.de

Foto: 28 Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege in Trägerschaft vom St. Lukas Heim Papenburg feierten in der St. Josef Kirche im Vosseberg einen Dank-Gottesdienst. Zahlreiche Kollegen, aber auch Menschen mit Behinderungen und Gemeindemitglieder wohnten der Feier bei. Foto: St. Lukas Heim/Jürgen Eden



SPORTIVATIONSTAG 2016 02.06.2016

Papenburg ist Austragungsort des besonderen Sportfestes

700 Sportler mit und ohne Behinderung sind aktiv

Am 09. Juni 2016 wird das Waldstadion in Papenburg Austragungsstätte des diesjährigen „SPORTIVATIONSTAGES“. Junge Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung freuen sich auf das außergewöhnliche Sport- und Bewegungsfest sowie auf die Wettkämpfe zur Sportabzeichenabnahme.

Der Kreissportbund Emsland (KSB) ist mit dem Projekt InduS – Inklusion durch Sport im Emsland – Organisator und Ausrichter dieses inklusiven Sportfestes. Zur ehrenamtlichen Unterstützung haben sich die Heilerziehungspflegeschulen aus Meppen und Papenburg, der Fachverband Behindertensport, die emsländischen Sportabzeichenprüfer und die LG Papenburg/Aschendorf bereit erklärt.

Besonders freuen sich die Organisatoren, dass die Teilnehmerzahl mit 700 Sportlerinnen und Sportler – davon 200 Kinder ohne Behinderung – weiter angestiegen ist. Mit den Betreuern und ehrenamtlichen Helfern sind über 1000 Teilnehmer beim Sportfest im Waldstadion in Papenburg.

„Durch das Zusammentreffen und das fröhliche Mit­einander von jungen Menschen mit und ohne Behinderung trägt der SPORTI­VA­TIONSTAG auch dazu bei, dass der Weg unserer Gesellschaft zu einer inklusiven Ge­meinschaft weiter beschritten wird“,  erklärt BSN-Vizepräsident Herbert Michels, der auch in Papenburg dabei sein wird.

Der KSB Emsland, die Mitarbeiter vom Projekt InduS, die ehrenamtlichen Helfer sowie die Verantwortlichen vom BSN haben seit Monaten die organisatorischen Vorarbeiten geleistet, damit auch in diesem Jahr das besondere Sportfest    erfolgreich verlaufen kann.

Vertreter des Landkreises Emsland und der Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft werden neben weiteren Ehrengästen die Veranstaltung eröffnen.

Förderer der SPORTIVATIONSTAGE 2016 sind die Niedersächsische Lotto-Sport-Stif­tung, die Sparkassen in Niedersachsen, die Gasunie Deutschland Services GmbH, die SOLVAY GmbH und die Heiner-Rust-Stiftung. Partner ist die Landesvereinigung für Milchwirtschaft. Re­gi­onale Förderer sind der Landkreis Emsland, die Stadt Papenburg, die AOK – Gesundheitskasse, der Malteser Hilfsdienst Papenburg, Getränke Hoffmann und das Kramer Kompetenzzentrum.

Zuschauer und Unterstützer sind am 09. Juni herzlich willkommen. Die Eröffnung erfolgt um 9.15 Uhr. Gegen 13.00 Uhr endet die Veranstaltung mit der großen Siegerehrung.

Zeitplan:

09.15 Uhr        Begrüßung / Eröffnung

09.30 Uhr        Beginn Sportabzeichenabnahme und Spielfest

13.00 Uhr        Siegerehrung

 

 



Elternvertreter vom St. Lukas-Heim mit Aktionsstand auf Papenburger Wochenmarkt 26.05.2016

Barrieren in den Köpfen verhindern Teilhabe in der Arbeitswelt

Papenburg. Barrierefreiheit nutzt allen: Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Kindern, Eltern und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Nicht nur bauliche Hindernisse, sondern auch Schranken in den Köpfen müssen entfallen. Das machte am vergangenen Freitag die Elternvertretung des St. Lukas Heim Papenburg auf dem Wochenmarkt der Kanalstadt mit einem Aktionsstand deutlich.

 „Ein Personenaufzug hilft Eltern mit Kinderwagen und alten sowie gehbehinderten Menschen gleichermaßen“, sagte Eckhard Retelsdorf, neuer Vorsitzender der Elternvertretung vom St. Lukas Heim im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, sowie Vertretern aus der Politik. Teilhabe bedeute jedoch mehr. Denn Menschen mit geistiger Behinderung benötigten Texte in einfacher Sprache oder Bebilderungen. Das helfe auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen, beispielsweise Migranten, sich zurechtzufinden. So könnten mehr Leitsysteme mit einfachen Symbolen, wie sie an Flughäfen oder Bahnhöfen selbstverständlich sind, auch im täglichen Leben für mehr Teilhabe sorgen. Die Elternvertreter wiesen auch daraufhin, dass nur vier Prozent aller Behinderungen angeboren seien. In den allermeisten Fällen löse eine Krankheit die Behinderung aus. Auch Unfälle können eine Ursache sein. Etwa ein Viertel der Menschen mit Schwerbehinderung ist 75 Jahre und älter, die Hälfte ist zwischen 55 und 75 Jahre alt. „Das durchschnittliche Lebensalter steigt. So sollte es für jeden von uns selbstverständlich sein, sich für ein Leben ohne Barrieren stark zu machen“, so Retelsdorf weiter. Barrieren müssen jedoch auch in den Köpfen von Verantwortlichen der Wirtschaft abgebaut werden. Denn 60 Prozent der Arbeitgeber zahlten lieber eine Ausgleichsabgabe, als die Mindestquote zu erfüllen, also fünf Prozent aller Stellen an Menschen mit Behinderungen zu vergeben. In Fulda hingegen stellen sich Unternehmer ihrer Verantwortung: Gemeinsam mit sozialen Einrichtungen und engagierten Bürgern haben sie die „Perspektiva GmbH“ gegründet und bereiten Jugendliche mit Sonderschul- oder schwachem Hauptschulabschluss auf ihren künftigen Arbeitsplatz vor oder vermitteln sie in den ersten Arbeitsmarkt. Ein hohes Ziel, dem sich auch die Caritas-Werkstätten hier im nördlichen Emsland verschrieben haben. Denn vor kurzem wurde der  Berufsbildungsbereich „Stellwerk“ fertig gestellt. Dort werden Menschen mit Behinderungen Kompetenzen vermittelt, die sie für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren. Die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte und Kreistagsabgeordnete Ursula Mersmann (CDU) und Heiner Butke (CDU) sowie der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim Heinz-Bernhard Mäsker zeigten ebenfalls Präsenz am Stand der Elternvertreter. Sie kamen im Retelsdorf sowie den weiteren Elternratsvertretern Marita Terhorst (Elternratsvorsitzende der Tagesbildungsstätte und der stellvertretende Vorsitzende Gesamtelternrat) und Irmgard Lampen (Elternratsvorsitzende der Werkstatt für behinderte  Menschen) ins Gespräch. Sie signalisierten, die Entwicklungen auch künftig positiv zu begleiten.

Foto: Miteinander ins Gespräch kommen: Elternratsvertreter vom St. Lukas Heim und den Caritaswerkstätten nördliches Emsland hatten zum Aktionstag "Barrierefreiheit" einen Stand auf dem Papenburger Wochenmarkt aufgebaut. Sie kamen mit Politikern und Bürgern ins Gespräch. Foto: St. Lukas-Heim/Jürgen Eden



Heilpädagogischer Kindergarten Sterntaler und Tagesstätte Speelhus in Börger feiern Jubliäen 23.05.2016

Zwei Anlässe mit einem Fest:

Heilpädagogischer Kindergarten Sterntaler und Tagesstätte Speelhus in Börger feiern Jubliäen

Börger. Doppelten Grund zum Feiern hat die Gemeinde Börger am 29. Mai. Denn dann feiert ab 14.30 Uhr das St. Lukas Heim aus Papenburg in Börger das 40jährige Bestehen des Heilpädagogischen Kindergartens „Sterntaler“ in Börger mit einem bunten Fest. Die Kindertagesstätte „Speelhus“ blickt auf das 25jährige Bestehen zurück. Für beide Jubiläen haben sich beide Einrichtungen mit dem gemeinsamen Gebäude und dem Umfeld besonders herausputzt.

 Weil es an wohnortnahen Hilfen für Kinder mit Behinderungen fehlte, stellten der Caritasverband Osnabrück und die Thuiner Franziskanerinen bereits 1975 nach Schließung des Krankenhauses die Weichen für die Erweiterung vom St. Lukas Heim in Papenburg . Das ehemalige Krankenhaus wurde mit dem Ziel übernommen,  eine wohnortnahe Betreuung und Förderung für geistig und körperbehinderte Kinder sicherzustellen. Außerdem richteten die Thuiner Franziskanerinnen eine ambulante Schwesternstation ein. Um die frühen Hilfen für Kinder mit Behinderungen zu verbessern, eröffnete das St. Lukas Heim 1976 im ehemaligen Ärztewohnhaus den Heilpädagogischen Kindergarten. Ein kommunales Betreuungsangebot wurde ebenfalls eingerichtet. Dabei handelte es sich um den Spielkreis, der sich in den Räumen der ehemaligen Hauptschule befand. Die Öffnungszeiten beschränkten sich auf drei Vormittage. „Schon damals wurde viel Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit dem St. Lukas Heim gelegt“, sagt Ansgar Kossen, als Vertreter des kommunalen Trägers. Mit der Eröffnung des kommunalen Regelkindergartens „Speelhus“ im Jahr 1991 wurde die Betreuung von Drei- bis Sechsjährigen fachlich professionalisiert. Das Gebäude ließen die Gemeindeväter in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule errichten. Die Betreuung der insgesamt 48 Kinder erfolgte in zwei Regelgruppen. Drei Jahre später erweiterte die Kommune den Baukörper um einen dritten Gruppenraum und einen Bewegungsraum. Damit konnte die Zahl der Kinder auf 75 ansteigen. Im Jahr 2002 wurde aufgrund der starken Geburtenraten mit Hilfe des Fördervereins JuKi und der Gemeinde Börger ein weiterer Gruppenraum angebaut. Im Jahr 2007 entspannte sich die räumliche Situation aufgrund der sinkenden Geburtenraten entschieden. In jenem Jahr wurde das Konzept „Zwei Kindergärten unter einem Dach“ geboren. Außerdem konnten weitere bauliche Maßnahmen umgesetzt werden. Seit dem Jahr 2014 verfügt der Kindergarten „Speelhus“ über ein Krippenangebot. Somit konnte auch die Betreuung von Unterdreijährigen sichergestellt werden. Die baulichen Voraussetzungen wurden dafür durch einen Anbau geschaffen. Aktuell befinden sich im „Speelhus“ zwei Regelgruppen, eine Integrationsgruppe, eine Krippengruppe und zwei Gruppen des Heilpädagogischen Kindergartens vom St. Lukas-Heim unter einem Dach. Die Gruppen der Behindertenhilfe belegen dort seit 2007 Räumlichkeiten. Inhaltlich gibt es nach Worten von Margret Pohlgeers (Leiterin Speelhus) und Michaela Steffens (Leiterin Heilpädagogischer Kindergarten) täglich Berührungspunkte. Das beginnt beim Spielen im Außenbereich und setzt sich bei musikalischen Angeboten, dem Vorschultreff sowie regelmäßigen Reflexionsgesprächen fort. „Das ist gelebte Inklusion“, sagt der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim Heinz-Bernhard Mäsker. Jetzt bereiten sich beide Einrichtungen gemeinsam auf die beiden Jubiläen vor. So konnten in den vergangenen Wochen bereits umfangreiche Renovierungsarbeiten am Baukörper abgeschlossen werden. Derzeit laufen noch Arbeiten für die Errichtung einer rund 50 Quadratmeter überdachten Außenfläche als Sonnen- und Witterungsschutz sowie für ein Hochbeet. Mit Hilfe zahlreicher Eltern und dem St. Lukas-Heim entstanden beispielsweise eine Fahrzeugbahn und ein Sinnesgarten. Der Festtag (29. Mai) beginnt um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst im Kindergarten. Die vielfältigen Aktionen erstrecken sich vom Spielmobil, Kistenrollbahn und einer Hüpfburg, bis hin zum Kinderschminken, Aquaspielen und einer Fotobox. Außerdem hat die Feuerwehr Börger zugesagt, mit Aktionen dabei zu sein. Fürs leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen sowie einem Cafe der Kulturen gesorgt. Börger ist bunt und so bereichern Eltern aus zahlreichen Ländern den Nachmittag mit vielen nationalen und regionalen kulinarischen Spezialitäten.

Stellten das Programm für den kommenden Sonntag vor: Ansgar Kossen, Margret Pohlgeers, Michaela Steffens und Heinz-Bernhard Mäsker (von links). Foto: Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

 



Mitglieder der Caritas besuchen das Borro 19.05.2016

Caritas lobt das Engagement der Krankenhaus-Mitarbeiter

Leer, 18. Mai 2016

Am 12. Mai begrüßte Dieter Brünink, Geschäftsführer des Borromäus Hospital Leer, 14 Vertreter der Caritas, unter anderem aus ihrem Vorstand und Rat. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Caritas erkundeten die Mitglieder mit ihren Fahrrädern das Ostfriesland und besuchten Kooperationspartner. So machten sie auch am Borro halt.

„Der Caritasverband ist froh und stolz, dass mit dem Borro ein kirchliches Krankenhaus in Ostfriesland vertreten ist, mit dem wir so gut verzahnt sind“, betonte Franz Loth, Diözesan-Caritasdirektor des Caritasverbands für die Diözese Osnabrück. Als Dank für die enge Zusammenarbeit überreichte Stefanie Holle, Geschäftsführerin des Caritas-verbands Ostfriesland Brünink eine Caritas-Fahne und ein Jubiläums-Poloshirt. „Die Behandlung im Borro ist herzlich und menschlich. Hier können sich die Patienten rundum wohlfühlen. Ein großes Lob an das Engagement Ihrer Mitarbeiter“, erklärte Holle. Brünink gab das Kompliment zurück: „Die Vernetzung zum Caritasverband ist uns sehr wichtig. Unsere Kooperationen - zum einem im Projekt ‚Frühe Hilfe. Von Anfang an. Gemeinsam!‘ und in unserem neu zertifizierten EndoProthetikZentrum - zeigen, was wir gemeinsam bewegen können.“ Nach etwa einer Stunde im Borromäus Hospital machte sich die Gruppe Richtung Emden auf.


Mitglieder des Caritasverbandes der Diözese Osnabrück, darunter auch der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim und der Caritas-Werkstätten nördlches Emsland Heinz-Bernd Mäsker, besuchten das Borromäus-Hospital in Leer. Foto: Borro Leer

 



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